Donnerstag, 17. September 2015

1 Tag alt

 
 
Rund 20 Stunden hatte es gedauert, bis gestern der harte Weg aus dem Ei geschafft war. Danach war das Schildkrötchen völlig erschöpft und hat bis heute in den späten Vormittag geschlafen und dies kopfvoran im Ei oder in dem, was davon übrig geblieben ist. Kurz vor Mittag hat es sich dann heute im Inkubator auf den ersten Spaziergang aufgemacht:
 
Zeit fürs erste Bad:
Da wurde gleich einmal der Durst gelöscht
 
 
 
Die Makroaufnahmen lassen das Schildkrötchen recht gross aussehen. Doch der Panzer hat keine 3 cm Durchmesser.
 
Hier nochmals zwei Aufnahmen von gestern, auf denen zu erkennen ist, wie das Schildkrötchen "zusammengefaltet" im Ei lag. In der Nacht hat es sich nun "entfaltet", wie ihr auf dem letzten Bild sehen könnt. Doch noch immer ist der untere Teil des Panzers leicht gewölbt, sodass das Schildkrötchen nur knapp mit allen vier Beinen auf dem Boden aufsetzen kann, was die ersten Schritte nicht gerade einfach macht. Doch an weite Ausflüge denkt der junge Erdenbürger eh noch nicht: In der provisorisch eingerichteten Unterkunft hat es gerade mal 10 cm Weg zurückgelegt, um sich im Unterschlupf auf der Wärmeplatte erneut auszuruhen.
 
 
 
 
 
 

Mittwoch, 16. September 2015

Schildkrötennachwuchs

 
Rund 20 Stunden hat das kleine Tierchen gekämpft bis es sich aus der harten Eischale befreit hatte.






 

 

Endspurt


frisch geschlüpft


Montag, 7. September 2015

G80

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Freitag, 4. September 2015

Bläuling

Ausgerechnet auf einem stinkigen Hundehaufen hatte sich dieser wunderschöne Bläuling niedergelassen! Um den Blick vom Untergrund abzuwenden, habe ich den Hintergrund schwarz-weiss konvertiert. Und so kommt doch auch der schöne Falter besser zur Geltung.
Das nette Tierchen hat mich unglaublich nahe an sich herangelassen, was mein Fotografenherz natürlich erfreute, für meine Geruchsnerven jedoch eine gewisse Zumutung darstellte!
 
 
 
 
 
 
 

Freitag, 21. August 2015

Melothria

Malothrias sind mexikanische Minigurken und solche habe ich in diesem Sommer erstmals bei uns im Garten angepflanzt, wo sie sich sehr wuchsfreudig zeigten und einen hohen Ertrag lieferten. Melothrias haben einen säuerlichen Geschmack und sind knackiger als Salatgurken. Sie sehen aus wie kleine Wassermelönchen und haben eine Grösse von 2 - 4 cm Durchmesser.
 
Doch was anstellen mit so vielen Gürkchen? Was denke ihr, wie viele sind in diesen beiden Behältern? Gebt doch mal eure Schätzung ab ;-)
Ja, ich habe sie tatsächlich gezählt! Ich habe sie süss-sauer eingekocht und hierfür musste ich sämtliche Gürkchen von ihren braunen Schnäuzchen befreien und sie mehrmals einstechen und dabei habe ich sie auch gleich gezählt. Also, es sind genau . . . nein, ich verrate es noch nicht ;-). Ratet mal!
 
 
Neben den Gürkchen gibt's zurzeit auch sonst Einiges zu ernten: Stangenbohnen, Tomaten, Zucchetti und Knackgurken.
 
Und nun zum einfachen Rezept, wie ich die Gürkchen konserviert habe:
 
1/4 l Essig
1/4 l Wasser
200 g Zucker
1/2 El Senfkörner
1 Tl Dill, getrocknet
1 Loorbeerblatt
1 1/2 Tl Salz
1 mittlere Zwiebel, geviertelt und in Streifen geschnitten
 
Wie bereits erwähnt habe ich die Gürkchen von den braunen Schnäuzchen befreit und sie mehrmals eingestupft. Die Zutaten für den Sud habe ich aufgekocht und die Gürkchen darin zwischen 2 und 5 Minuten gekocht. Dann habe ich die Gürkchen in zuvor ausgekochte Gläser gefüllt, den Sud nochmals aufgekocht und ihn dann über die Gürkchen gegossen. Das Gläser habe ich sofort verschlossen und sie kopfüber aufgestellt auskühlen lassen.
 
 
 
  
Mmmmhhh! Sie sind richtig lecker!